
Wernauer Baggerseen
Johann Schimek
13. Februar 2026
Die Wernauer Baggerseen sind ein Naturschutzgebiet im Gebiet von Wernau, Wendlingen und Köngen im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg. Das Naturschutzgebiet wurde mit Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 5. Juni 1981 ausgewiesen und unter der NSG-Nummer 1.090 erfasst.
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war das Neckartal zwischen Köngen und Wendlingen von Wiesengrundstücken geprägt. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts veränderte der maschinelle Kiesabbau das Gesicht des Neckartals vollständig. Auf Markung Wendlingen gab es bis zu 20 ha offene Wasserfläche und allein der große Pfauhäuser Baggersee, Markung Wernau, war 35 ha groß. Nachdem die Kiesvorkommen ausgebeutet waren, wurden mehr und mehr Baggerseen wieder verfüllt. Auch für die Wernauer Baggerseen gab es Überlegungen, sie zu überbauen. Bereits 1974 stellte der Deutsche Bund für Vogelschutz (DBV, wie der NABU damals noch hieß), den Antrag, die Wernauer Baggerseen als Naturschutzgebiet auszuweisen, nachdem dort im Lauf der Jahre mehr als 200 Vogelarten nachgewiesen worden waren. Im Juni 1981 wurde die Naturschutzgebietsverordnung erlassen.
Text: Wikipedia
Die Wernauer Baggerseen sind aber nicht nur wegen ihrer Vogelvielfalt sehenswert, sondern auch durch die in den Jahren entstandene Vegetation und Landschaft sehr eindrucksvoll.
Besonders im Herbst und Winter, wenn der Nebel durch die Auen zieht. Dabei entsteht ein beeindruckendes Lichtspiel. Die Vegetation wird zu einer sehr sehenswerten Kulisse, welche sich ständig verändert.